Das SAC Gästebuch

Die Einträge des alten Gästebuches werden nach und nach in diese Seite eingefügt.

Ihre Meinung ist uns wichtig

Hallo Herr Schäfer,

Nun ist sie endlich bei mir, die La Finezza. Zum Glück ist das Design nicht wesentlich anders als bei der Alpha. Meine Frau hat also von ihrer Nebenbuhlerin erst einmal nichts bemerkt! Natürlich entgingen ihr meine ausgedehnten Sessions nicht - da wurde sie dann doch misstrauisch. Die Rettung war Ihre Fernbedienung. Die mit den zwei Tasten nur zur Steuerung der Lautstärke - sehr schön übrigens im zweifarbigen Holz. "Da ist doch irgendetwas anders?" "Ja, das liegt an dem Klangholz hier, das kommt von SAC." "Ich dachte, Du glaubst nicht an Voodoo?" "Na ja, hier macht es wirklich einen Unterschied, das ist Dir doch auch sofort aufgefallen?" Das verschaffte mir ein paar Tage Ruhe - musste das Phänomen doch gründlich verifiziert werden...

Aber Sie wollen keine Geschichten, sondern eine Rückmeldung von mir. Mein erstes Fazit war: Bemerkenswert unspektakulär! Liegt wohl daran, dass schon die Alpha klanglich ausgesprochen ausgewogen daherkam. So verwöhnt fragte ich mich, was ich denn eigentlich erwartet hatte? Wohl nicht, dass die Musikalität wesentlich anders aufspielt... Insofern ging es in die Feinarbeit!

Timbre: Als gegeben muss gelten, dass der Zuhörer keiner Musik angestrengt folgt, sondern nunmehr mittendrin sitzt. Das ist eine Ruhe, mit der die La Finezza aufspielt...! Schwer zu quantifizieren - weil sie einfach so natürlich und stimmig wirkt. So fokussiert bleiben ihre Qualitäten zunächst eher unbemerkt.

Räumlichkeit: Bei mir zu Hause werde ich wohl die Boxen noch weiter von der hinteren Wand rücken müssen, allein weil der neue, tiefere Raum optisch nicht mehr stimmt.

Komfort: Nach etwa fünf Tagen habe ich den Vorverstärkungsgrad an der Unterseite reduziert, um das Poti noch feiner justieren zu können. Eine clevere Lösung! Höre ich doch mit Fernbedienung vom Start weg nun eher lauter, ich muss ja nicht mehr aufstehen und leiser stellen.

Performance: Besonders bei Klavierstücken fällt auf, was diese Vorstufe anders macht. Anschlag, Ton und Nachklang kommt wie live gespielt - völlig unangestrengt und authentisch. Live-Aufnahmen mit Gitarre in kleiner Besetzung (Joan Baez, Kris Kristofferson, J.J. Cale, Mark Knopfler, Leonard Cohen) sind dermaßen lebendig, dass man sich fragt, ob man sich vorher nur verhört hat...

Verhältnis: Sie ist eine Sirene, Ihre LaFinezza! Die Einflüsterung lautet stets: Nun komm schon, mach mich ein wenig lauter, es hört uns doch keiner!
Da traue ich mich schon fast nicht, große Besetzungen aufzulegen...

Verhältnis zu meiner Frau: Sie ist erleichtert. Weiss sie nun doch worauf ich meine Aufmerksamkeit zwischenzeitlich gerichtet hatte. Nach Aufenthalt im Chefsessel lautet ihr Fazit: "Klingt einfach schön! Was ist denn nun anders?"

Womit wir wieder beim Anfang wären... Zu ihrem Glück hat die LaFinezza einen Ausschalter...

Herr Schäfer, ich wünsche Ihnen und uns noch viel Spaß mit ihren hochklassigen Musik-Anfertigungen - und meinen Nachbarn einen baldigen Urlaub (lange kann ich mich der Sirene nicht mehr widersetzen).

Vielen Dank
Ihr Erik Martin Abrat

Kommentar von Erik Martin Abrat

Guten Morgen Herr Schäfer,

ich danke Ihnen für den schnellen und freundlichen Service und freue mich sehr auf die kleinen Schätzchen.
In der letzten Zeit ist meine alte Hifi-Leidenschaft aus den 80ern wieder massiv ausgebrochen, und es ist schön,
dass ich nun „alte Bekannte“ mit einem Schuss Nostalgie in modernisierter Form genießen kann. Besonders freut
es mich, dass Sie immer noch den Gedanken des Manufakturbetriebs zum moderaten Kurs hochhalten, vor allem
in Zeiten, in denen viele Wettbewerber dem Trend zum Mondpreis (vor allem für den Export…?) aufspringen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihren attraktiven Produkten!

Mit besten Grüßen
Oliver Loidl

Kommentar von Oliver Loidl

Das ist wohl wahr, dass der SAC DAC ein großer Wurf ist. Noch perfekter klingt er in einer SAC Kette. Hier kann er besonders gut sein Stärken zeigen. Ich betreibe ihn mit der Vorverstärker La Finezza und der Marcato als Aktivbox (jetzt Giant). Die Kontur des Basses und die Dynamik dieses DAC`s sind nicht zu übertreffen. Und der DAC geht richtig tief runter. Unbedingt den DAC mit JPLAY mal testen!
Super sind bei SAC auch die Upgrade-Möglichkeiten.
Ein Update des Vorverstärkers La Finezza auf La Finezza IR und die neue Frequenzweiche für die Marcato (Giant) hat noch die Anlage noch einmal richtig nach vorne gebracht. Jetzt sind wirklich alle Frequenzspektren so present und es klingt alles richtig ohne zu nerven.

Viele Grüße,
Christoph Corvinus

Kommentar von Christoph Corvinus

Zum Beitrag unten:
Bisher habe ich nirgendwo etwas zum SAC D/A Wandler gefunden.
Wie sieht das Gerät aus, welche Spezifikationen hat es?

VG UJ

Kommentar von UJOHN

Den DAC gibt es seit drei Jahren. In den nächsten Wochen werden auch wieder 30 Geräte aufgelegt. Bilder und Daten werde ich in den nächsten Wochen veröffentlichen.

Antwort von Admin

Hallo liebe Gästebuch Leser.

An dieser Stelle möchte ich allen Lesern mal einen Auszug aus meinen Hörerfahrungen mit dem SAC D/A Wandler geben.
Ich habe den Wandler bei mir nun gute Zwei Jahre im Einsatz und gebe ihn nie mehr her!

Der SAC D/A Wandler brachte meine Anlage (SAC beta, SAC il piccolo, Canton Karat) klanglich in eine andere Dimension.
Der Wandler arbeitet Details in einer unglaublichen Präzision aus der Musik heraus.
Man hört Details und Nuancen der Musik (selbst in tiefen Bassläufen), die man zuvor nicht einmal erahnen konnte.
Dabei ist diese unglaubliche Präzision und der Detailreichtum nie übertrieben, störend oder gar aggressiv.
Im Prinzip kann man sich das so vorstellen, als ob man einen schweren Samtvorhang vor seinen Lautsprechern wegzieht.
Alben, die man bereits in und auswendig zu kennen glaubte (z.B. Dire Straits - on every street), wurden mit dem
SAC D/A Wandler zu einer faszinierenden Entdeckungsreise.

Kurzum: Der knapp 700 Euro teure Wandler hebt jede Digitalquelle auf absolutes Referenz Niveau.
Laut Axel Schäfer spielt der SAC D/A Wandler in einer Liga mit dem getunten Teac VRDS 25X CD Player.
Das Preis-Leistungsverhältnis ist somit einfach unschlagbar.
Der Wandler lässt sich ideal mit einem MAC Book, einem ASROCK Medien PC oder einem Raspberry Pi
(mit HifiBerry Digi+ Platine) kombinieren. So kann man auch hochauflösendes Musikmaterial im 24Bit Format perfekt genießen.

Ich habe den SAC D/A Wandler mit einem Raspberry Pi (mit HifiBerry Digi+ Platine) kombiniert.
So hat man für ca. 800 Euro eine Digitalquelle, die es locker mit Quellen aufnehmen kann die das 10 Fache kosten!

Ich kann jedem diesen phänomenalen D/A Wandler nur wärmstens ans Herz legen.
Meiner Meinung nach ein weiterer Meilenstein in der SAC Geschichte.

Viele Grüße, Dirk

Kommentar von Dirk