Diese Seite möchte ich nutzen um mit vielen Vorurteilen aufzuräumen. Meine Erfahrungen werde ich als Frage und Antwort formulieren.

Vorverstärker

Ist es nicht sinnvoll nur mit einem Potentiometer, also mit einem passiven Vorverstärker, die Endstufen zu steuern?

Ein passiver Vorverstärker weist systembedingte Nachteile auf. Die Ein- und Ausgangsimpedanz ist von der Stellung des Potentiometers abhängig. Somit ändern sich alle elektrischen Parameter mit dem gewählten Drehwinkel also der eingestellten Lautstärke.
Der variable Ausgangswiderstand bildet mit der Kabelkapazität der Tonfrequenzleitung überdies einen sich mit dem Drehwinkel des Potentiometers ändernden Tiefpass aus.

 

Zuletzt aktualisiert am 2016-10-05 von Admin.

Endstufen

Warum ist es sinnvoll Monoendstufen und einen Vorverstärker zu verwenden, anstatt direkt einen Vollverstärker zu nutzen?

Es spricht vieles für diese Kombination. Die Endstufen stellen die benötigte Leistung zur Verfügung. Die Signalaufbereitung übernimmt der Vorverstärker. SAC Vorverstärker weisen immer im Eingang einen Impedanzwandler auf. Dies ist die erste, entkoppelnde Verstärkerstufe mit einem gewählten Eingangswiderstand von 10 kOhm und einem möglichst geringen Ausgangswiderstand.

So ist die weitere Signalverarbeitung von den Quellen und deren elektrischen Parametern entkoppelt. Hinter dem Lautstärkeregler, dem Potentiometer, folgt ein weiterer Impedanzwandler, der genügend Strom an einem niederohmigen Ausgangswiderstand liefern kann, um auch lange NF-Kabel treiben zu können.

Die Endstufen sollten dort platziert werden, wo diese mit möglichst kurzen Kabeln an den Lautsprecher angeschlossen werden können. Die Stromverzerrungen auf den Lautsprecherkabeln sind wesentlich schlimmer, als der geringe Einfluss einer langen NF- Leitung.

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Wie beeinflusst der Dämpfungsfaktor einer Endstufe den Lautsprecher?

Jeder Lautsprecher ist ein Masse-Feder-System. Einmal zum Schwingen angeregt, klingt diese Schwingung mit der E-Funktion ab. Aber der Lautsprecher, hier betrachten wir eine dynamisches System wandelt nicht nur elektrische Energie in mechanische Energie um, sondern erzeugt eine der eigenen Bewegung proportionale elektrische Spannung.
Die Endstufe dämpft diese Energie und verhindert somit das unkontrollierte Ausschwingen des Chassis. Je höher dieser Dämpfungsfaktor, umso eher ist die Schwingung abgebaut.

Das kann aber auch bedeuten, dass die eine oder andere Lautsprecherbox, die mit einer Il Piccolo betrieben wird, scheinbar weniger Bass erzeugt. In diesem Falle mag es nur ein subjektiver Eindruck sein, da man sich über Jahre an einen schwammigen Bass gewöhnt hatte.

Jedoch wird ein Lautsprecher der nicht sauber konstruiert wurde, und davon lebt, dass das Basschassis nachschwingt, nun ohne Frage bass frei spielen.

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Wieso sollten Kondensatoren des Netzteiles den Klang beeinträchtigen? Es sind doch nur Energiespeicher, und die Versorgungsspannung liegt doch (fast) immer über der Aussteuerung.

Den zur Aussteuerung des Chassis benötigte Strom stellt das Netzteil des Verstärkers bereit. Die Elektrolytkondensatoren sind natürlich auch Teil der Einheit und liegen somit mit im Signalkreis Netzteil/Lautsprecher.
Die Elkos sind im Wesentlichen klangbestimmend. Durch die Wahl dieser Bauelemente kann ein und dieselbe Grundschaltung gänzlich unterschiedlich, und auch richtig mies klingen.

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